Edo-Zeit Sakazuki

180,00 

Sakazuki aus der Edo-Zeit mit Goldlackverzierungen.

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Japanischer Lack

Japanische Lackwaren

Japanische Urushi-Lackwaren

Echte japanische Lackwaren werden aus dem Saft des Urushi-Baumes hergestellt. Es handelt sich weder um Firnis noch um Schellack oder Harz. Urushi härtet durch Feuchtigkeit, nicht durch Luft, aus und ist nach dem Aushärten zäh, chemikalienbeständig und leicht elastisch.

Schichtbauweise

Jedes japanische Lackobjekt besteht aus vielen dünnen Lackschichten, oft auf einem Holzkern. Jede Schicht wird ausgehärtet, poliert und anschließend erneut lackiert. Daher rührt die Tiefe und Leuchtkraft guten Lacks.

Oberflächenveredelung und -finish

Ob glänzend (Roiro), matt oder strukturiert – die Oberfläche ist bewusst und kontrolliert gestaltet. Selbst schlichter schwarzer Lack zeugt von Präzision, nicht von Dekoration. Unsaubere Kanten, Lacknasen oder ungleichmäßige Schichtdicken sind eindeutige Anzeichen für minderwertige Arbeit.

Lackwarendekoration

Techniken wie Maki-e, Blattgold oder Nashiji werden nicht nur auf den Urushi aufgetragen, sondern in die Lackschichten eingebettet. Bei Urushi-Lackwaren ist die Dekoration strukturell und repräsentiert jahrhundertealte Tradition durch ihre Technik.

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