Bonsai-Gießkanne

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Hanamizuji, japanische Bonsai-Gießkanne, 20. Jh.

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Japanische Metallkunst

Antike japanische Metallkunst

Metallkunst

Die japanischen Metallkunstwerke bilden eine Gruppe hochspezialisierter Bereiche, die durch Disziplin, Oberflächenbeherrschung und akribische Detailgenauigkeit miteinander verbunden sind.

Die Metallverarbeitung entwickelte sich zunächst um Rüstungen, Ritualgegenstände und Schwerter. Kamakura- und Muromachi-Zeiten, Die Metallurgie ist zwar bereits extrem fortgeschritten, aber in erster Linie funktional. Der eigentliche Wandel findet in der Edo-Zeit, wenn lange Friedenszeiten Metallarbeiter zu Künstlern machen.

Schwertbeschläge wie Tsuba, Fuchi, Kashira, Menuki und Kozuka bilden den intellektuellen Kern der japanischen Metallkunst. Es handelt sich um kleine, filigrane Objekte aus Materialien wie Eisen, Shakudō, Shibuichi, Kupfer, Silber und Gold. Techniken wie Intarsienarbeit, Reliefschnitzerei, Nunome-zōgan und Hochrelief werden angewendet, um diese kunstvollen Stücke zu schaffen.

Bronzeguss Wird hauptsächlich für rituelle und architektonische Zwecke verwendet. Tempelglocken, Laternen, Weihrauchgefäße. Die Tradition ist konservativ und eng mit dem Buddhismus und der höfischen Kultur verbunden. Oberflächen sind schlicht, Formen massiv und die Dekoration symbolisch statt prunkvoll.

Metall für die Teewelt Hier entstehen eiserne Kessel (Tetsubin und Chagama), Blumenvasen und Wasserkrüge. Unvollkommenheit wird hier kultiviert, mit rostigen Texturen, unebenen Wänden und zurückhaltenden Formen.

Dekorative Metallgegenstände Wie Okimono, Räuchergefäße und Vasen blühen sie in der späte Edo- und Meiji-Zeit. Diese Objekte zeichnen sich oft durch extremen Realismus, die Verwendung verschiedener Metalle, Hochglanzpolitur und dramatische Kompositionen aus. 

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